Eine kleine Anekdote aus meinem Leben:
Als meine Mutter 29 Jahre alt wurde war ich 10 Jahre alt. Für meine damalige Weltvorstellung am Ende ihrer Jugend nein schlimmer am Ende ihres Jung seins. Den 30 Jahre war alt! Ich habe es nicht bewusst gemacht aber immer wenn ich gefragt wurde:" Wie alt ist deine Mutter?" Habe ich immer 29 Jahre geantwortet und das die nächsten ca. fünf Jahre lang. Irgendwann habe ich mich dann damit abgefunden, meine Mutter ist eben über 30. Ich habe lange nicht mehr daran gedacht zumindest nicht bewusst. Aber nun seit einiger Zeit muss ich ständig daran denken.
Ich habe mit 24 in einem Altenheim gearbeitet. Als ich bei einem Gespräch mit meinen Kollegen erwähnte wie alt ich war, waren sie erstaunt. Ich war erst verwundert aber sie meinten das ich wohl so aussehe aber das sie von meiner Arbeitseinstellung und Geistigenreife eher dachten das ich schon 30 wäre. Ich habe mich damals sehr stolz und geschmeichelt gefühlt.
Nun ihr merkt, mir macht etwas zu schaffen, die Zahl 30.
Heute bin ich 29 Jahre alt geworden, ich habe damit kein Problem. Wir haben schön reingefeiert mit Mensch ärgere dich nicht, Mau Mau und noch nem Spiel von dem ich den Namen immer vergesse (ja ich habe die Ironie bemerkt!). Dann haben im MiniClub (die Sonntagsschulklasse für Babys und Kleinkinder in unserer Gemeinde) die Mamas für mich gesungen. Und zum Kaffee und Kuchen haben es dann auch noch 2-3 Leute geschafft. Anrufe habe ich auch ohne Ende bekommen und Geschenke wie ich sie liebe Bücher, Bücher, Bücher und Gutscheine für Bücher und Geld für was mir halt so gefällt. Ich mag die Zahl 29! Ich denke ich werde gerne 29 sein!!
Aber ich denke ich werde die nächsten ca. 5 Jahre gerne 29 Jahre alt sein! Und mich hoffentlich dann auch noch an den Reaktionen freuen: "Was du bist schon 29. das hätte ich nicht gedacht!" Irgendwann werde ich bestimmt so weit sein auch mir die ....... nein.
Ich genieße meine 29 und denke erst in einem Jahr darüber nach was passiert wenn ich alt werde!
(Noch fühle ich mich beim Gedanken daran nicht wohl, aber ich denke das habt ihr schon gemerkt!)
Andererseits ich meine wer kann schon mit 29 Jahren sagen, das ist mein Diplom, das mein Mann, meine Tochter, mein Sohn, mein Haus, meine Autos und meine Katze. Und ich bin im Grunde meines Herzen: glücklich Also was macht es da wenn man Jung ist und es irgendwann nicht mehr ist?! Und im Grunde ist man ja erst mit 50 Jahren alt! (Sorry an alle Ü50er!)
Sonntag, 7. Februar 2010
Dienstag, 26. Januar 2010
SONNENSCHEIN!!!
Bei uns im hohen Norden ist es zu den kalten Jahreszeiten normal den Mond Tag und Nacht zu sehen! Die Tage können sehr kurz sein, und die lange Abstinenz der Sonne kann müde, matt und sogar leicht depressiv machen. Mann hat irgendwann das Gefühl keine Energie mehr zu haben und würde am liebsten den ganzen Tag im Bett liegen und nichts tun.
Meine Kinder sind an manchen Tagen der Hauptgrund warum ich jeden Morgen aufstehe und den ganzem Tag alles gebe. Ich war schon ein paar mal an meinen energie Grenzen. Ich falle dann sobald die Kinder im Bett sind aufs Sofa und versuche den Tag zu reflektieren und noch lange genug wach zu bleiben damit ich die gröbste Unordnung beseitigen kann. Dann falle ich ins Bett und hoffe das die Nacht nicht zu kurz wird.
Gestern war es dann so weit, wir waren beim Kinderturnen wie jeden Montag Nachmittag und als es dann vorbei war und wir nach draußen gingen, wurde ich von einer der Mütter angesprochen ob mir aufgefallen war das es noch hell war und ja das war es.
Es ist hier spät hell und früh dunkel, aber nun da wir aus der Turnhalle kamen und sehen konnten das es wieder später Dunkel wurde. Wuchs in uns allen die Hoffnung das wir bald die Sonne sehen würden, die in den letzten Monaten uns nur von der Ferne ein wenig Helligkeit geschenkt hatte.
Der heutige Tag hat nicht so schön angefangen ich war so müde das ich bis um 9 Uhr im Bett liegen blieb, ich war sooooooo müde!!! (Normal stehe ich spätestens 6:30 Uhr auf) Wir haben uns dann fertig gemacht und gefrühstückt. Sven ist mit Emil in die Stadt gefahren und ich mit Paula in den Musikgarten. Danach war ich mit ihr am Spielplatz und wie kann es anders sein sie hat die gesamte Zeit nur geschaukelt! (Paula will immer nur auf die Schaukel)
Da hab ich es gemerkt, mir wurde warm und das bei -10°C und warum?! Es war die SONNE hell und klar stand sie einfach so am Himmel und lächelte zu uns runter ich habe mich so wohl gefühlt, hatte auf einmal so viel Energie wie schon lange nicht mehr, es war einer der schönsten Tage seit sehr sehr langem.
Ich hätte nie gedacht das mir die ganze Zeit einfach nur das klare Sonnenlicht gefehlt hatte. Und wie dankbar ich für 20 Minuten Sonnenschein sein kann!
Meine Kinder sind an manchen Tagen der Hauptgrund warum ich jeden Morgen aufstehe und den ganzem Tag alles gebe. Ich war schon ein paar mal an meinen energie Grenzen. Ich falle dann sobald die Kinder im Bett sind aufs Sofa und versuche den Tag zu reflektieren und noch lange genug wach zu bleiben damit ich die gröbste Unordnung beseitigen kann. Dann falle ich ins Bett und hoffe das die Nacht nicht zu kurz wird.
Gestern war es dann so weit, wir waren beim Kinderturnen wie jeden Montag Nachmittag und als es dann vorbei war und wir nach draußen gingen, wurde ich von einer der Mütter angesprochen ob mir aufgefallen war das es noch hell war und ja das war es.
Es ist hier spät hell und früh dunkel, aber nun da wir aus der Turnhalle kamen und sehen konnten das es wieder später Dunkel wurde. Wuchs in uns allen die Hoffnung das wir bald die Sonne sehen würden, die in den letzten Monaten uns nur von der Ferne ein wenig Helligkeit geschenkt hatte.
Der heutige Tag hat nicht so schön angefangen ich war so müde das ich bis um 9 Uhr im Bett liegen blieb, ich war sooooooo müde!!! (Normal stehe ich spätestens 6:30 Uhr auf) Wir haben uns dann fertig gemacht und gefrühstückt. Sven ist mit Emil in die Stadt gefahren und ich mit Paula in den Musikgarten. Danach war ich mit ihr am Spielplatz und wie kann es anders sein sie hat die gesamte Zeit nur geschaukelt! (Paula will immer nur auf die Schaukel)
Da hab ich es gemerkt, mir wurde warm und das bei -10°C und warum?! Es war die SONNE hell und klar stand sie einfach so am Himmel und lächelte zu uns runter ich habe mich so wohl gefühlt, hatte auf einmal so viel Energie wie schon lange nicht mehr, es war einer der schönsten Tage seit sehr sehr langem.
Ich hätte nie gedacht das mir die ganze Zeit einfach nur das klare Sonnenlicht gefehlt hatte. Und wie dankbar ich für 20 Minuten Sonnenschein sein kann!
Samstag, 23. Januar 2010
STEP
Zur Zeit nehme ich an einem STEP-Programm teil. Nein ich lerne nicht tanzen!
STEP (Systematic Training for Effective Parenting) "Die ersten sechs Jahre" gibt Antworten auf allmögliche Fragen und gibt Halt und praktische Unterstützung für Eltern von kleinen Kindern.
Es ist schön zu hören welche Erfahrungen andere Eltern mit ihren Kindern machen und welche Gemeinsamkeiten es gibt. Auch zu erkennen das manches "Fehlverhalten" einfach zur Entwicklung dazugehört und eigentlich nichts mir uns als Eltern zu tun hat.
Im großen und ganzem habe ich bisher erkennen dürfen das meine Kindern sich einfach ganz normal und gut entwickeln. Und wir es eigentlich um einiges leichter zu Hause haben als andere. Was aber nicht heißt das es immer einfach ist. Aber wir (Sven und Ich ) sind doch eigentlich ein gutes Team und das ist schön auch mal klar sehen zu können.
Bei einer unserer "Sitzungen" habe wir diese Geschichte gelesen, ich fand sie sehr schön und wollte sie gerne mit euch teilen:
Ich denke die Geschichte spricht für sich!!!!
STEP (Systematic Training for Effective Parenting) "Die ersten sechs Jahre" gibt Antworten auf allmögliche Fragen und gibt Halt und praktische Unterstützung für Eltern von kleinen Kindern.
Es ist schön zu hören welche Erfahrungen andere Eltern mit ihren Kindern machen und welche Gemeinsamkeiten es gibt. Auch zu erkennen das manches "Fehlverhalten" einfach zur Entwicklung dazugehört und eigentlich nichts mir uns als Eltern zu tun hat.
Im großen und ganzem habe ich bisher erkennen dürfen das meine Kindern sich einfach ganz normal und gut entwickeln. Und wir es eigentlich um einiges leichter zu Hause haben als andere. Was aber nicht heißt das es immer einfach ist. Aber wir (Sven und Ich ) sind doch eigentlich ein gutes Team und das ist schön auch mal klar sehen zu können.
Bei einer unserer "Sitzungen" habe wir diese Geschichte gelesen, ich fand sie sehr schön und wollte sie gerne mit euch teilen:
Die Kraft der Wärme
Einst stritten sich die Sonne und der Wind darüber, wer von ihnen am ehesten in der Lage sei, einem Wanderer seinen Mantel auszuziehen.
Der Wind meinte, da er stärker sei und mehr Kraft habe, werde es nur ihm gelingen, dem Wanderer seinen Mantel zunehmen. Er strengte sich an und blies und blies und entfachte einen fürchterlichen Sturm. Doch der Wanderer stemmte sich gegen den Wind und hielt seinen Mantel immer fester, und so stark der Wind auch blies, er war nicht in der Lage, dem Wanderer den Mantel zu entreißen.
Nun war die Sonne an der Reihe. Sie begann sanft und mild zu lächeln, sie lächelte und lächelte und dem Wanderer wurde immer wärmer und wärmer. Und schließlich zog er seinen Mantel aus.
Ich denke die Geschichte spricht für sich!!!!
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